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Im
August 2005 begann der Aufbau eines Teils der Anlage. Im
Frühjahr 2006 wird sie erweitert, so dass insgesamt 1200 qm,
aufgeteilt in 6 Parzellen, bewirtschaftet werden.
Die
ersten Bewohner wurden Ende September eingesetzt. Ca. 8000
Weinbergschnecken ernähren sich von kraftvollen Pflanzen wie
Mangold, Rübsen, Kohl, Zichorien und Sonnenblumen.
Besonders
gefreut hat uns, dass Ende Oktober eine zweite Eiablage stattfand (die
erste ist im Juni/Juli). Dies geschieht nur, wenn die Weinbergschnecken
besonders gute Umwelt-bedingungen vorfinden.
Der
Boden wird ausschließlich mit kompostierter Erde
angereichert. Da unser Boden recht lehmhaltig war, wurde er durch die
Zugabe aufgelockert. Das erleichtert den Schnecken das Vergraben ihrer
Eier, aber auch das eigene Eingraben für den Winterschlaf.
Außerdem wurde dem Boden etwas Kalk hinzugefügt, den
die Schnecken für die Produktion der Eier und für das
Wachstum ihres Hauses benötigen.
Bei der
Zucht unterscheidet man im Allgemeinen zwischen Freiland- und
Intensivzucht. Bei der Freilandhaltung erfreuen sich die Schnecken
artgerechter Lebensbedingungen und natürlicher Futterquellen.
Bei der Haltung in Gewächshäusern werden die
Schnecken überwiegend mit Trockenfutter gemästet.
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